Tollwut: eine alte Krankheit, ein allgegenwärtiges Risiko für unsere Tiere

23. Okt 2025

Ein Jahrestag, den man nicht vergessen darf

Vor über zwei Jahrhunderten entwickelte der Wissenschaftler Louis Pasteur den ersten Impfstoff gegen Tollwut. Eine Entdeckung, die Millionen von Menschen- und Tierleben gerettet hat. Doch trotz dieses historischen Fortschritts ist die Tollwut nie ganz verschwunden.

 

Eine Krankheit, die nach wie vor beunruhigt

Tollwut ist eine Viruserkrankung, die das Nervensystem befällt. Sie ist auf den Menschen übertragbar (eine sogenannte Zoonose) und verläuft nach Ausbruch der Krankheit tödlich.

In Frankreich ist die Tollwut bei Haustieren offiziell ausgerottet, aber das Risiko besteht weiterhin: Es treten immer wieder importierte Fälle auf, die mit Hunden oder Katzen in Verbindung stehen, welche ohne tierärztliche Kontrolle aus dem Ausland mitgebracht wurden.

Warum wachsam bleiben?

Auch wenn unsere vierbeinigen Begleiter geschützt erscheinen, reicht ein einziger Fall aus, um eine Epidemie neu zu entfachen. Deshalb wird die Impfung weiterhin dringend empfohlen, insbesondere wenn Sie mit Ihrem Tier außerhalb der Europäischen Union verreisen.

Die Bedeutung der Prävention

Bei Pavllove erinnern wir gerne daran, dass die Pflege Ihres Hundes oder Ihrer Katze nicht nur bedeutet, ihnen eine gesunde und natürliche Ernährung zu bieten, sondern auch auf ihre allgemeine Gesundheit zu achten.

Der Kampf gegen Tollwut erfordert:

  • Regelmäßige Impfungen in Absprache mit Ihrem Tierarzt.
  • Vorsicht bei Reisen ins Ausland.
  • Die Einhaltung der Gesundheitsvorschriften, um sowohl Tiere als auch Menschen zu schützen.

Ein gemeinsamer Kampf

 

Jedes Jahr erinnert die Weltorganisation für Tiergesundheit daran, dass Tollwut ausgerottet werden kann, wenn Prävention und Impfung flächendeckend eingesetzt werden.

Als Tierfreunde haben wir alle eine Rolle zu spielen.

Denn unsere Hunde und Katzen zu lieben bedeutet auch, sie vor unsichtbaren Bedrohungen zu schützen.